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Beisetzung in der Friedenswiese - Pfarre Hartberg

Friedenswiese Hartberg

Nach drei Jahren Verhandlungen und vielen kleinen und großen Schritten fand kurz nach Allerheiligen 2014 die erste Urnenbestattung auf der "Hartberger Friedenswiese" statt.
Das wohlwollende Miteinander mit der Bestattung Wilfinger, der Stadtgemeinde Hartberg, dem Naturschutzbund und den örtlichen Nachbarn machte es möglich, dass die Pfarre Hartberg ein dazu einmaliges Ambiente für die Bestattung von verrottbaren Urnen in freier Natur anbieten kann. Das Areal befindet am Rande des Gmoos und ist über die Flurgasse, (Zufahrt zu den Fischteichen) erreichbar. Es sind noch einige Arbeiten an der Gestaltung der Friedenswiese geplant. Am 20. Juni 2015 wurde die Hartberger Friedenswiese feierlich eröffnet und von Dechant Josef Reisenhofer gesegnet.

Naturbestattung

Wiesen- und Baumbestattungen sind Beisetzungen der Asche in biologisch abbaubaren Urnen. Der Gestaltungscharakter der Hartberger "Friedenswiese" ist im Kontext dem angrenzenden Naturschutzgebiet „Hartberger Gmoos“ angepasst.
Auf Grundlage des Friedenswiese-Planes können folgende Bestattungsformen erworben werden:
1.  einzelne Urnenplätze auf freier Wiese.
2.  ein Baum und dazu ein oder mehrere Urnenpätze.
3.  mehrere Plätze unter einem bereitgestellten Baum.

Die Anbringung eines individuellen Grabdenkmals/Grabschmucks auf dem Areal der Friedenswiese ist nicht möglich. Eine Wiederbelegung kann nach 10 Jahren erfolgen. Die Bestattungsstellen werden von der Friedhofsverwaltung evident gehalten.
Die Pflege der Wiesenfläche und der bereitgestellten Gemeinschaftsbäume liegt in der Verantwortlichkeit der Friedhofsverwaltung.
Auswahl, Kauf und Anwuchspflege eines Einzel- oder Familienbaumes obliegt dem (der) Grabberechtigten. Dabei sind die Bestimmungen und Vorgaben der Friedhofsverwaltung betreffend Baumart, Größe, Qualität und Pflege derselben einzuhalten.



Abschied im Einklang mit der Schöpfung und dem Schöpfer

Die Friedenswiese Hartberg will ein menschenwürdiger Ort  spiritueller Naturbestattung sein.
Die freie Schöpfung als Beisetzungsort signalisiert die letzte Verwiesenheit des Menschen auf den
Schöpfer, als Ursprung und Ziel allen Lebens.
Das Eingebettetsein in den Kreislauf der Natur, Anpflanzen, Wachsen, Blühen, Reifen, Verwelken und Neu-
Aufblühen verdeutlicht den Weg alles Lebendigen: vom Leben - durch den Tod - wieder ins Leben.
Neben diesen wunderbaren Gaben der Natur, möchten Zeichen im Eingangsbereich Trost geben und Hoffnung wecken:
Die Säulen - als Eingangspforte in den heiligen Bereich, als Tor in eine andere Welt Die Brücke - als Zeichen des Überganges vom Leben in den Tod und in ein neues Leben Das kleine Bächlein - als göttliches Wasser des Lebens und als Bild für den Fluss unseres Lebens zwischen der Quelle der Geburt und dem Meer der Ewigkeit Der uralte Naturstein - als Bild für die Ewigkeit und Sehnsucht nach bleibender Liebe Die Kerzenlichter - als liebevolle Erinnerung und Zeichen einer lichtvollen Hoffnung Über die Brücke schreiten Sie zum erhöhten Ruheund Gedenkplatz. Dieser lädt ein zum Verweilen, zur Trauer und am Gedenkstein eine Kerze zu entzünden.
Auch auf den Wanderwegen durchs Gmoos sind Sie Ihrem, Ihrer Verstorbenen, der Natur, der Ruhe und dem Frieden ganz nahe.

Dechant Dr. Josef Reisenhofer und ÖR Josef Lind



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