Standort: Dieses Kreuz steht im Mittelpunkt des Geländes, das als Gemeindefriedhof gedacht war. Bis jetzt befinden sich aber nur Gräber zwischen dem Vorplatz bis zum Platz, auf dem dieses Kreuz steht. Auch wenn viele Wege zu diesem Kreuz führen, ist die wichtigste Verbindung zum Brunnen der Trauer.
1373 findet sich die erste urkundliche Erwähnung im Zehentverzeichnis: „in sand Stephans Pfarr“ (hier fällt auf, dass Sankt Stefan als Pfarre bezeichnet wird). P. C. Brandtner dazu genauer im Pfarrblatt 1990-3: “… im Seckauer Lehensbuch. Darin ist verzeichnet, wie im Jahre 1373 Fridrich der Wolf zu Graz … zwai Tail des Hierszehent … in sand Stephans Pfarrerhält.”
2022 haben wir vom Diözesanarchiv eine Fotokopie des Deckblatts und der Seite mit der ersten Erwähnung erhalten.
Grundgedanke für die Neugestaltung des Altarraums 2003 war neben den liturgischen Anforderungen das Wort des Kirchenpatrons Stephanus: “Ich sehe den Himmel offen”.